Interview
Das Sissy Magazin hat Charlotte im Haus ihrer Herrin zu einem Interview getroffen. Hier findet ihr einen Auszug aus dem spannenden Interview
Interview mit Charlotte: Zwischen Hingabe, Mode und femininer Identität
Frage: Hallo Charlotte. Schön, dass es endlich geklappt hat. Wie geht es dir heute?
Charlotte: Danke, mir geht es ausgezeichnet. Und ich freue mich, dass wir dieses Gespräch so kurzfristig organisieren konnten.
Frage: Charlotte, du bezeichnest dich mal als Geschenksklave, mal als Sissy und dann wieder als Künstler. Was trifft denn nun wirklich auf dich zu?
Charlotte: Eigentlich von allem etwas. Im Kern bin ich Geschenksklave. Das bedeutet, dass ich einer festen Herrin diene und ihre Wünsche erfülle. Da sich meine Herrinnen im Laufe der Zeit verändert haben, hat jede von ihnen ihre eigenen Vorlieben und Interessen mitgebracht. Eine war beispielsweise sehr darauf fokussiert, mich zur Sissy auszubilden, während eine andere eher meine modische und feminine Seite fördern wollte. So hat sich vieles entwickelt. Doch unabhängig davon war ich immer Geschenksklave.
Frage: Wie läuft das mit den Geschenken konkret ab? Sagt die Herrin einfach, was sie möchte, und du bezahlst?
Charlotte: Ganz so simpel ist es nicht. Meine Herrin führt in der Regel eine oder mehrere Wunschlisten, zum Beispiel bei Amazon oder Throne. Darüber hinaus erstelle ich auch selbst Listen mit Artikeln aus verschiedenen Shops. Aus diesen Listen wähle ich dann die Geschenke aus. Dabei achte ich auf Abwechslung – es soll schließlich nicht immer nur Schmuck sein.
Frage: Und wie viel Geld gibst du dafür aus? Sagen wir im Monat?
Charlotte: Das schwankt natürlich. Im Durchschnitt liegen die Ausgaben zwischen 500 und 800 Euro monatlich, manchmal auch darüber. Meine letzte Herrin hat im Laufe der Zeit Geschenke im Wert von knapp 30.000 Euro erhalten. Bei meiner aktuellen Herrin bin ich noch nicht so lange, aber langfristig wird es vermutlich in eine ähnliche Größenordnung gehen.
Frage: Das ist eine beachtliche Summe. Bleibt da überhaupt noch etwas für dich übrig?
Charlotte: Für meine Familie selbstverständlich. Für mich persönlich bleibt dagegen nicht besonders viel übrig. Aber genau das ist für mich in Ordnung. Es entspricht schließlich meiner Rolle und meinen Prioritäten.
Frage: Kommen wir zu deiner femininen Seite. Wie oft bist du als Frau in der Öffentlichkeit unterwegs?
Charlotte: Deutlich seltener, als ich es mir manchmal wünschen würde. Mit Familie und anderen Verpflichtungen ist das nicht immer einfach. Ich kann mich nicht spontan schminken und losziehen. Am Ende komme ich vielleicht ein- oder zweimal im Jahr dazu.
Frage: Du hast gerade das Schminken angesprochen. Wie viel Zeit investierst du in dein Make-up?
Charlotte: (lacht) Ehrlich gesagt bin ich darin ziemlich talentfrei. Deshalb lasse ich mich meistens schminken. Ich würde es wahnsinnig gerne selbst beherrschen und habe sogar einen gut gefüllten Schminkkoffer. Aber bisher fehlt mir einfach das Können. Es wäre schön, wenn mir das jemand richtig beibringen würde.
Frage: Und wie sieht es mit deinen Outfits aus? Werden die ebenfalls von anderen ausgewählt?
Charlotte: Nein, die suche ich tatsächlich selbst aus. Mode interessiert mich schon lange, und ich liebe es, feminine Kleidung zu kaufen und verschiedene Stile auszuprobieren.
Frage: Und die Sissy-Seite? Wann kommt sie zum Vorschein?
Charlotte: Wenn meine Herrin es wünscht. Als ich damals angefangen habe, standen zunächst die Outfits im Vordergrund. Mit der Zeit habe ich jedoch immer mehr Gefallen daran gefunden. Heute würde ich mich gerne weiterentwickeln und in dieser Rolle dazulernen. Dafür braucht es allerdings die richtige Anleitung und eine Partnerin, die Freude daran hat, diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Frage: Du hast erwähnt, dass du Familie hast. Würdest du trotzdem die Pflichten einer Sissy erfüllen?
Charlotte: Ohne Zweifel. Auch dann, wenn es nicht immer angenehm oder bequem ist. Ich bin ein Perfektionist und möchte die Aufgaben und Erwartungen, die an mich gestellt werden, so gut wie möglich erfüllen.