Der Geldsklave

0
(0)

Es sollte ein kleines beschauliches Treffen in einem Café in der Innenstadt von Frankfurt werden. Ich hatte sie vor einer gefühlten Ewigkeit bei Instagram kennengelernt und ihr regelmässig kleine Geschenke gemacht. Ein paar Schuhe hier, eine Uhr dort. Was man halt so schenkt. Jetzt hat sie Vorgeschlagen sich doch mal auf einen Cappuccino zu treffen und vielleicht ein wenig zu shoppen. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin mit einer gewissen Vorfreude nach Frankfurt gefahren.

Wir haben uns in dem kleinen Cafe in der Nähe vom Römer getroffen. Sie sah umwerfend aus. Grösser als ich, Eleganz gekleidet und sie hat sich sehr graziös bewegt. Diese Frau hat Stil, dachte ich bei mir. 
Nachdem wir uns was bestellt hatten und ein Stück Kuchen dazu verköstigen konnten, hat sie aus ihrer Handtasche einen Umschlag geholt. Ich dachte sofort ich bekomme jetzt auch eine Kleinigkeit als Dankeschön. Vielleicht ein Gutschein zum Essen?
Aber nein, es war ein Betrag. Ein Vertrag, der mich an sie als Geldsklaven binden sollte.
„Lies ihn Dir Durch und unterschreibe“ 
Während ich das mehrseitige Dokument studiere wird mir klar, sie hat an alles gedacht. Eine monatliche Mindestleitung von 500€ in From sind zu Errichten. Das doppelte bei Geburtstag und Weihnachten. Monatlich muss ich eine Abrechnung einreichen, was ich wann gekauft hast und welche Summen ich ausgegeben habe. Ausserdem sind meine Kontoauszüge regelmässig einzureichen, genauso wie meine Gehaltsabrechnungen. Ausgaben, die nicht einem normalen einfachen Lebenstil entsprechen sind vorab mit ihr abzustimmen. Geschenke an andere Frauen sind absolut tabu genauso wie Luxusartikel für meinen eigenen Bedarf.
Bei jeder Gehaltserhöhung wird der monatliche Grundbetrag erhöht. Jegliche Sonderzahlung meines Arbeitgebers sind zu 50% an die Geldherrin abzugeben. Ausserdem darf die Herrin jederzeit vom Geldsklaven kompromittierende Bilder und Videos anfertigen und diese zu ihrem Gunsten verwenden.
Ich bin so sehr in den kleingedruckten Vertrag vertieft, dass ich gar nicht mitbekomme, wie sie sich mein Portemonnaie, dass ich unachtsamerweise auf den Tisch gelegt habe, greif, sich meinen Ausweis schnappt und fotografiert, genauso wie meine Kreditkarte.
Als ich mit dem Lesen des Vertrages fertig bin, schaue ich sie entgeistert an. Ihr Blick ist freundlich. Schliesslich habe ich sie doch auch vorher beschenkt. Sie hält mir einen Kugelschreiber entgegen und lächelt.

Ich nehme den Stift

Gefällt Dir diese Fantasie und Du möchtest sie mit mir umsetzen? Kontaktiere mich doch mal mit dem Betreff Geldsklave

We fandest Du die Story

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert